Mamsellenmord in der Friedrichstadt
- Artikel-Nr.: 10627
- Autor: Horst Bosetzky
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Berlin gleicht im Jahre 1846 einem politischen
Pulverfass: Die Forderungen nach einer demokrati-
schen Verfassung in Preußen werden immer lauter,
doch König Friedrich Wilhelm IV. lehnt Reformen
beharrlich ab und lässt liberale Denker und revolutionäre
Studenten verfolgen. Unterdessen versetzt ein Mörder, der wohl-
beleibte Köchinnen auf brutale Weise umbringt, die Stadt in Angst
und Schrecken. Der erste Mamsellenmord findet im Hause des
Schriftstellers Willibald Alexis statt - während einer Gesellschaft,
bei der auch Christian Philipp von Gontard zu Gast ist. Der preußische
Offizier hat sich dieses Falles kaum angenommen, da werden bereits
weitere ermordete Mamsellen gefunden. Monatelang tappen sowohl
Gontard als auch der Criminal-Commissarius Waldemar Werpel im
Dunkeln, obwohl bei ihren Nachforschungen mehrere Verdächtige
auftauchen: der Kutscher Bölzke, Grahsen, ein Schreiber der "Vos-
sischenZeitung", der Offizier von Glombeck und Waldschischek,
ein Lumpensammler. Heikel wird es, als sich plötzlich eine gänzlich
neue Spur auftut - denn sie führt ins Berliner Schloss der Hohen-
zollern ...
Der Offizier Christian Philipp von Gontard, Protagonist der
Buchserie "Es geschah in Preußen", in der herausragende Krimi-
autoren das Berlin des 19. Jahrhunderts wiederaufleben lassen, ist
Lehrer an der Artillerieschule und passionierter Freizeit-Ermittler.
Taschenbuch, 1. Auflage 2012, Artikel hat Preis Aufkleber